Yahoo! testete P4P-Anzeigen mit Thumbnails

Dieser Kommentar basiert auf einen Artikel bei at-web.de Yahoo! - Pay per click Anzeigen im Rich Media Format (gelesen am 21.02.2009)

Mehr als ein Trend ist, dass die Anzeigen in den Ergebnislisten größtenteils nur aus Text bestehen. Das hat verschiedene Gründe wobei der Vorteil einer geringen Ladezeit hierbei nur einer ist. Vielmehr ist die Akzeptanz der Nutzer gegenüber Textanzeigen, die zur Suchanfrage passend in einer Ergebnisliste ausgeliefert werden viel größer als gegenüber Einbindungen mit Bildern.


Jahrelanges zielloses vollstopfen der Suchergebnisseiten mit nicht zur Suchanfrage passenden Werbeeinblendungen haben ihre Spuren im Gedächtnis der Nutzer hinterlassen. Was nach Werbung aussieht wird von den Nutzern bewusst ignoriert und letztlich auch nicht geklickt. Es ist ein inzwischen gelerntes Verhalten, eingebundene Bilder in der Ergebnisliste zu übersehen, da sie Werbung dahinter vermuten lassen.

Die Anbieter sind inzwischen dazu übergegangen, ihre Ergebnislisten von Banner-Werbung und auffälligen Einbindungen zu befreien. Obwohl es auch hier noch genügend Nachzügler und ewige Ignoranten gibt.
Da sich jedoch Suchmaschinen-Anbieter auch oder hauptsächlich über Anzeigen finanzieren, sind im Markt immer wieder Tests unterschiedlichster Art und Weise zu beobachten. Mit dem Ziel mehr Umsätze zu generieren. Das geht nur, wenn die Qualität der Anzeigen erhöht wird, um sie für den Nutzer attraktiver zu machen.

Die Herausforderung hierbei ist, nicht die Nutzer zu verärgern bzw. bei ihnen das negative Empfinden aufkommen zu lassen, zu viele und nicht relevante Werbung angezeigt zu bekommen. Es ist ein Balanceakt zwischen Unternehmenszielen und Kundenanforderungen, der stetiges Testing in der Live-Umgebung der Suche erfordert. Denn die Nutzer mögen sehr wohl Werbung, wenn sie passend ist! Der Umsatz aus dem P4P-Modell spricht für sich!

So hat Yahoo! (nur auf yahoo.com) mit dem Layout der Anzeigen (Sponsored Links) folgenden Test gefahren, der positiv verlaufen ist. Neben einer Anzeige wird ein Thumbnail gezeigt, das sich bei Klick wie in diesem Beispiel in der Ergebnisseite vergrößert darstellt. Hier werden die Suchergebnisse nach unten verschoben und das Video des Anbieters abgespielt. Wobei es verschiedene Formate der Einbindung gab, die getestet wurden.

Dass der Blick des Nutzers auf ein Bild neben einem Ergebnis gezielt gelenkt werden kann, ist nicht erst seit Googles Eye-Tracking Studien bekannt. Hier wirken ganz einfache Gestaltungsgesetze, wie Unterbrechung des Gewohnten und Gelernten durch farbliche Akzente oder unterschiedliche Formen.
Ob dieser Effekt bei den Anzeigen nachhaltig positiv sein wird und auf hohe Akzeptanz beim Nutzer stößt, wird sich noch zeigen. Es ist jedoch allgemein der Trend, Suchergebnisse mit Web 2.0 Elementen anzureichern und sie schon auf der Ergebnisseite interaktiv zu gestalten.

Spannend wird, welcher Trend sich bei den Anzeigen letztlich durchsetzt.

Dieser Kommentar basiert auf einen Artikel bei at-web.de Yahoo! – Pay per click Anzeigen im Rich Media Format (gelesen am 21.02.2009)

Ein Kommentar zu Yahoo! testete P4P-Anzeigen mit Thumbnails

  1. Wenn Yahoo damit mal wieder einen Trend setzen könnte, wäre denen wohl schonmal ein wenig geholfen. Die laufen ja seit Jahren ihrem einstigen Image der Internetvorreiter hinterher und ich bezweifel ehrlich gesagt, dass sie es nochmal wiederfinden können. Es wäre aber sicherlich nur begrüßenswert, wenn sie sich trotzdem weiterhin gut unter der Konkurrenz halten könnten.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: